Warum das zweite Halbfinale in einem Elfmeterschießen enden wird

26. Juni 2008

Ich wage für heute abend die Prognose: Sehr lange Unentschieden, am Ende Elfmeterschießen. Wer weiterkommt? Keine Ahnung.

Die Russen werden hoch gehandelt. Alleine schon die Tatsache, dass Guus Hiddink das Nationalteam trainiert, lässt die Presse in Begeisterungsstürme ausbrechen. Die Laufbereitschaft wird gelobt, Roman Pavljutschenko und Andrei Arschavin als das beste Sturmduo der EM gehandelt. Aber: Bei all der Lobhudelei muss man auch sehen, dass die Russen Schwächen haben. In der Abwehr und im Mittelfeld gibt es keine hervorstechenden Spieler, die im Fall der Fälle das Heft in die Hand nehmen und die Mannschaft dirigieren können. Die Mannschaft ist jung. Sie hat Zug zum Tor, aber das Defensivverhalten ist nicht immer astrein.

Diese Schwächen werden die Spanier heute abend ausnutzen können. Mit David Villa und Fernando Torres stehen zwei ausgefuchste spanische Stürmer auf dem Feld, die kleinste Lücken in der russischen Defensive aufspüren und ausnutzen werden. Die Defensive zeigte sich zuletzt verlässlich, vor allem Sergio Ramos wird mit seinem physischen Spiel die Russen aufzuhalten wissen, auch Carles Puyol wird sein Möglichstes tun. Ich vermute, dass ein Cesc Fabregas einen Großteil der russischen Angriffe im Keim ersticken könnte (aber er ist bei Aragonés nicht gesetzt, vielleicht springt der Trainer ja über seinen Schatten).
Es ist nicht zu erwarten, dass die Spanier so saftlos spielen wie gegen Italien. Die Iberer waren in schlechter Form, aber das wird ihnen nicht zwei Mal hintereinander passieren.

Ich sage: 2:2 nach 120 Minuten.

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Eine Antwort zu “Warum das zweite Halbfinale in einem Elfmeterschießen enden wird”

  1. goldfischmichael Sagt:

    so jung sind die russen auch wieder nicht…


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