Joachim Löw ist nett. Immer im weißen Hemd und dunkler Hose, immer nette Sätze für die Mikrofone. Einen gegnerischen Spieler als «Scheißneger» zu beschimpfen (wie es Spaniens Trainer Luis Aragonés tat, gemeint war Samuel Eto’o), käme ihm nie in den Sinn. Löw ruht in sich selbst und wenn er vom Vierten Offiziellen auf die Tribüne geschickt wird, dann nur, weil dieser nicht einsieht, dass unser lieber Jogi eigentlich nur seine Arbeit macht. Und was macht der Joachim, wenn er strafversetzt wurde? Er redet mit der Kanzlerin, quetscht sich zwischen Oliver Bierhoff und Bastian Schweinsteiger, von dem er sich später einen Kaugummi leiht.
Der Jogi, der ist schon ein Vorbild für uns Deutsche, so sachlich, so ruhig.
Die ARD deckte kürzlich die Wahrheit auf. In einem Beitrag war Löw zu hören, wie er durch seine Coaching Zone tigerte und Anweisungen gab. Da ist der Jogi dann nicht mehr ganz so nett.
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Der O-Ton ist aus «Zeiglers wunderbarer Welt des Fußballs – EM Spezial Folge 21» entnommen, aufgrund Dellings Anmoderation ist er wohl ursprünglich in der ARD erschienen.
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