Werbung auf Blogs – normalerweise eine eher unschöne Sache. Wer kennt nicht diese Blogs, die mit dem Versprechen ködern, den Leser in kürzester Zeit durch Internet-Werbung zu einem reichen Mann zu machen?
Seit heute gibt es auf «Taktikbesprechung» ebenfalls Werbung. Eine kleine Anzeige von Rasenschach, zu finden ganz unten in der Navigationsspalte.
Ich habe mich dazu entschlossen, das ganze Vorgehen möglichst transparent zu machen. Ich kenne Alex (alias gses), einen der Betreiber von Rasenschach, dank des ersten Fußballpodcast-Testballons in München persönlich, er erschien mir sympathisch und alles andere als einer dieser Klischee-«Ich will mein Geld online verdienen»-Typen. Vor kurzem schrieb er mir eine nette E-Mail, in der er fragte, ob ich an einer Werbe-Anzeige für «Rasenschach» auf «Taktikbesprechung» interessiert wäre. Nach kurzem Überlegen und einigen wenigen Rückfragen sagte ich zu.
Was springt für mich dabei heraus?
Für jeden Benutzer, der auf diese Anzeige klickt und sich danach bei Rasenschach anmeldet, erhalte ich Geld. Zusätzlich erhalte ich für jede Konto-Aufladung, die ein von mir vermittelter Nutzer tätigt, eine Prämie in Abhängigkeit von der Höhe der Aufladung. Konkrete Summen möchte ich an dieser Stelle nicht nennen, aber es wird mit Sicherheit nicht annähernd für meinen Lebensunterhalt sorgen, sondern eher für eine Brotzeit im Biergarten pro Monat. Und auch das nur, wenn’s gut läuft.
Sollte sich da tatsächlich ein einigermaßen nennenswerter Geldbetrag ansammeln, werde ich auch darüber nachdenken, ob man das Geld vielleicht so einsetzen könnte, dass die Leser der «Taktikbesprechung» etwas davon haben. Mein erster Gedanke war etwa der Kauf eines guten Aufnahmegerätes, mit dem man dem Fußballpodcast-Projekt helfen könnte. (Aber: Annehmbares Equipment kostet einen dreistelligen Betrag.)
Was bedeutet das für euch?
Natürlich bleibt «Taktikbesprechung» unabhängig. «Rasenschach» ist soweit ich das einschätzen kann ein Projekt von Fußballfans für Fußballfans. Alex ist auch unter die Fußballblogger gegangen und betreibt das so ernsthaft und mit so viel Engagement, dass man ihm gar nicht vorwerfen kann, dass er damit nur sein kommerzielles Projekt vermarkten will.
Vielleicht wird ja auch der eine oder andere von euch auf «Rasenschach» aufmerksam. Ich selbst hatte mir die Seite in der Vergangenheit mehrfach angesehen, aber hatte dort bis vor wenigen Minuten keinen eigenen Account.


