Wie wahrscheinlich einigen meiner Leser bekannt sein dürfte, bin ich gelegentlich auch als Autor für die österreichsiche Fußball-Zeitschrift «Null Acht – Magazin für Rasenpflege» aktiv. Heute erschien dort eine schon vor längerem von mir geschriebene Rezension zu Oliver Fürtjes’ Forschungsprojekt «Fußballfans im sozialen Wandel». Bei Interesse an Soziologie und der Kicker-Leserschaft sei dem geneigten Leser dieses Werk wärmstens ans Herz gelegt. Dem Rest eher nicht so.
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Wissenschaftsprosa
9. November 2009Die Geschichte der Fußballtaktik beim SWR
17. September 2009Vor einiger Zeit wurde hier im Blog eine Artikelserie bei Spox.com vorgestellt, die sich mit der Entstehung der Taktik im Fußball beschäftigte. Damals kritisierte ich den pseudo-jovialen Plauderton, der in den einzelnen Artikeln mitschwang.
Eine etwas bessere Alternative habe ich kürzlich beim SWR gefunden. Die zehnteilige Artikelserie beschäftigt sich mit den üblichen Spielsystemen, ist aber deutlich knapper gefasst, wirkt aber dennoch auf mich irgendwie seriöser und fundierter. (Auch wenn die Qualität der Beiträge anfangs etwas schwankt.)
Eine kleine Geschichte der Fußball-Taktik
2. August 2009Vor einiger Zeit erschien bei Spox.com eine achtteilige Artikelserie zur Entstehung und Entwicklung der Fußball-Taktik. In lockerer Schreibweise werden die Entwicklung des Abseits und der dazugehörigen Falle dargelegt, aber auch Formationen und Spielpositionen. (Gelegentlich schweift der Autor Andreas Renner aber etwas ab und plaudert ganz allgemein über Anekdötchen aus der Anfangszeit des Fußballs.)
Hier sind alle acht Teile:
Späte Genugtuung für Uli Hoeneß
1. Juli 2009Was glaubt ihr eigentlich, was wir das ganze Jahr machen, um euch für sieben Euro ins Stadion zu lassen. Euch finanzieren doch die Leute in der Loge.
Vor eineinhalb Jahren hat der damalige Bayern-Manager Uli Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung mit dieser Aussage (und weiteren ähnlichen, dokumentiert bei Fußballer reden viel) für viel Wirbel gesorgt. Darf man die eigenen Fans so beleidigen?
Der investigative Fußball-Blog «Taktikbesprechung» hat seitdem monatelang recherchiert drüben bei Fritten, Fußball & Bier nachgelesen und ist zu einem überraschenden Ergebnis gekommen. Die Ticketpreise des FC Bayern München für Stehplatz-Dauerkarten in der kommenden Spielzeit sind die niedrigsten in der Bundesliga (ausgenommen eventuell Schalke 04, wo man sich noch nicht für einen endgültigen Preis entschieden hat). Für 120€ kann man in der Allianz Arena eine Saison lang Fußball sehen, in Mainz muss man dafür fast 100€ mehr bezahlen – ohne jedoch Stars wie Rensing Ribéry und Mario Gomez zu sehen.
Auch bei den teuersten Sitzplätzen bewegen sich die Bayern nur im Mittelfeld: 650€ zahlt man für alle Bundesliga-Heimspiele in der teuersten Sitzplatzkategorie. Immerhin steht man hier vor dem FSV Mainz 05, aber auch weit hinter Borussia Dortmund, die mehr als 800€ verlangen.
Bleibt nur noch die Frage: Warum sollte man 150€ bzw. 570€ für eine Hoffenheim-Dauerkarte ausgeben?


